Wie Sie Ihr Haus gegen Einbruch absichern

Das eigene Haus gegen Einbruch absichern lohnt sich. Die Wohnungseinbrüche im Jahr 2015 sind drastisch gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr um ganze 10%. Dabei ist es relativ leicht erste Sicherungsmaßnahmen selbst durchzuführen. Mit den folgenden Tipps können Sie sich kostenlos oder kostengünstig vor Einbruch schützen.

1. Einstiegshilfen rund um das Haus vermeiden

Selbst wenn Sie ihre, auf Höhe des Erdgeschoß oder Kellergeschoß liegenden, Fenster und Türen schon abgesichert haben. Einbrecher können dennoch über ein Vordach oder über den Balkon im ersten Stock ihres Hauses in das Haus gelangen. Oft ist den Verbrechern mühsames Klettern zu Zeit aufwändig und gegebenenfalls sogar mit Lärm verbunden. Lassen Sie deshalb über Nacht sämtliche Kletterhilfen wie Leitern oder Mülltonnen weggesperrt und nicht vor Ihrem Haus offen zugänglich.

2. Sichern Sie relevante Zugänge über Vordächer und Balkon

Gelingt es einem Einbrecher auf ein Vordach oder den Balkon zu gelangen, kann er über die dort vorhandenen Fenster und Fenstertüren in Ihr Haus gelangen.
Deshalb sollten Sie diese zusätzlich mit einem absperrbaren Griff und Zusatzbeschlägen absichern.

3. Signalisieren Sie ein sicheres Haus

Einbrecher Kundschaften im Voraus schon mögliche Objekte für einen Einbruch aus. Häuser die auf den ersten Blick abgesichert und belebt erscheinen werden schnell wieder von der Einbruchliste genommen.

4. Licht, Licht und nochmals Licht

Einbrecher scheuen das Licht. Deshalb sollten Sie dunkle Stellen auf Ihrem Grundstück oder Kellereingänge mit Bewegungsmeldern versehen. Ein Einbrecher wird nicht zwingend unter Beleuchtung versuchen Ihre Fenster oder Tür aufzubrechen.

5. Ein wachsames Auge – Der Nachbar

Sie haben einen guten Draht zu Ihrem Nachbar? Prima!
Oft hilft es wenn in Ihrer Abwesenheit jemand mit einem Auge ab und an Ihr Haus und Grundstück im Blick behält.
Hierfür gibt es sogar Aufkleber, (Aufkleber mit Amazonlink) die einem Einbrecher beim Auskundschaften darauf hinweisen. Diese Aufkleber können sie zum Beispiel auf Ihrem Briefkasten anbringen.

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Eine Rolladensicherung kann schützen! – © ABUS August Bremicker Söhne KG

6. Rollos über Nacht schließen

Sie schlafen ungern bei vollständiger Dunkelheit? Sollten Sie aber. Fahren Sie über Nacht alle Rollos herunter. 
Rollläden dunkeln nicht nur Ihr Zimmer, sondern sind auch eine zusätzliche Hürde für Einbrecher. Sie verursachen Lärm beim Hochschieben und müssen gegen ein erneutes Herunterfahren fixiert werden. Fahren Sie deshalb spätestens vor dem zu Bett gehen alle Rollläden immer herunter. Sollte ein Fenster keinen Rolladen besitzen gibt es dafür viele Möglichkeiten nachträglich einen passenden Rolladen anzubringen.

7. Trotz Abwesenheit – „Anwesend“ sein

Sie sind für vier Wochen auf Ihrer seit langem geplanten Amerikareise oder auf einer Kreuzfahrt?
Wer passt während dieser Zeit auf Ihr Haus auf? Wichtig ist es trotz Abwesenheit Anwesenheit zu signalisieren. 
Das kann man, in dem Sie Zeitschaltuhren für Ihre Lichter und Rolläden installieren lassen. Dadurch vermitteln Sie einen geregelten Tagesablauf und Anwesenheit. Auch hierfür gibt es Steuerungsysteme welche sich sogar per App fernsteuern lassen. Sie können aber auch den in Punkt fünf erwähnten Nachbarn fragen. Dieser kann auch gleich noch das Blumen gießen übernehmen.

8. Sperren Sie ab!

Verlassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung nie ohne abzuschließen!
Das gilt nicht nur für die Haustür. Überprüfen Sie auch Fenster und Fenstertüren. Ein gekipptes Fenster ist eine leicht zu nehmende Hürde für Einbrecher. Wohnen Sie in einer Mietwohnung ist es auch sinnvoll dass die zentrale Hauseingangstür automatisch schließend ist. So können Sie vorbeugen, dass niemand unbewusst und „unsichtbar“ in den Hausgang gelangt.

9. Fragen Sie bei der Polizei nach!

Fragen kostet nichts. Jede Polizeidienststelle kann Ihnen Auskunft über die Zahl der Einbrüche, aus der Region in der Sie Leben, nennen. Die Polizei ist Ihnen darüber hinaus gerne zu einer Beratung über besseren Schutz bereit. Gerne händigt Ihnen die Polizei auch die Liste der nächsten mechanischen Errichter Betriebe aus. Vorsorge ist besser als Nachsorge.
Nach einem Einbruch hat man oft mit einem hohen finanziellen Schaden zu rechnen. Der immaterielle Schaden und die Angst vor einem erneuten Einbruch dagegen ist oft viel schlimmer als verlorene Gegenstände und Bargeld.

10. Holen Sie einen Fachmann zur Beratung

Haben Sie alle der vorher genannten Tipps schon berücksichtigt oder sind sich unsicher in wie weit diese bei Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung umzusetzen sind?
Fragen Sie uns! Eine zusätzliche Analyse vom Fachmann schützt natürlich auf dem besten Wege vor Einbruch.

Wir hoffen mit diesen zehn Tipps zum Einbruchschutz haben Sie bemerkt, wie einfach es sein kann sich schnell und unkompliziert zu schützen. Damit als Basis starten Sie sicher in eine geschützte und sichere Zukunft.

Sie sollten sich bewusst sein: „EIN UNBEZAHLBARES GUT: DIE EIGENE SICHERHEIT“.

Bildquelle: http://www.abus.com © ABUS August Bremicker Söhne KG